Natursteine
Die älteste Form des Wegebelages ist das Natursteinpflaster. Naturstein besteht aus Mineralien (anorganische Bestandteile wie Quarz, Feldspat und Glimmer). Er wird in Steinbrüchen abgebaut und anschließend weiterverarbeitet. Das Gesteinsmaterial und die sichtbare Oberfläche der Steine zeigen die Geschichte ihrer Entstehung . Vulkangesteine (Vulkanite und Plutonite) Vulkangesteine entstehen, wenn ein Vulkan flüssiges Material (Lava) aus dem Erdinneren nach oben an die Erdoberfläche befördert. Dort oder in geringer Tiefe erstarrt die glühend heiße Masse. Nach dem Abkühlen entstehen Gesteine wie Basalt, Porphyr oder Andesit (Ergussgesteine = Vulkanite). Kühlt die Lava in größeren Tiefen ab, spricht man von Plutoniten oder Tiefengesteinen
Sedimentgesteine (Absatzgesteine) Aus dem Namen Sediment- oder Schichtgestein lässt sich ableiten, dass bei der Gesteinsbildung hauptsächlich Ablagerungsprozesse beteiligt waren (sedimentieren = ablagern). Auf dem Land, im Wasser der Seen und Flüsse sowie in den Meeren lagerten sich im Laufe von Jahrmillionen Mineralien und andere Verwitterungsteile ab und verfestigten sich unter hohem Druck. Sedimentgesteine sind z. B. Grauwacke, Quarzit, Sandstein oder Tonschiefer. Verwendung: Die verschiedenen Gesteinsarten unterscheiden sich stark im Hinblick auf Preise, Verarbeitbarkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Einsatzmöglichkeiten und Haltbarkeit.
Preise
Natursteine sind erheblich teurer als Betonpflastersteine. Der Preis für das Material wird bestimmt :
vom natürlichen Vorkommen in der Region,
von der Technik, den Stein zu brechen und zu bearbeiten,
von der Größe des Natursteinvorkommens und
von der Verarbeitung des Materials als Wegebelag.
Hier nun ein paar Natursteine und ihre eigenschafften:
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Basalt |
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Granit |
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Grauwacke |
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Porphyr |
| Art | Größe | 1 Tonne Ergibt ca. | für 1m² werden benötigt |
| Mosaikpflaster | 3-5 cm 4-6 cm 5-7 cm 6-8 cm |
10,0 m² 8,5 m² 7,5 m² 6,5 m² |
ca. 200-400 Steine |
| Kleinpflaster | 7-9 cm 8-10 cm 9-11 cm |
5,5 m² 5,0 m² 4,5 m² |
ca. 100-150 Steine |
| Großpflaster | 13-15 cm 16-17 cm |
3,3 m² 2,7 m² |
ca. 35-40 Steine |
Die Bestellungen beim Baustoffhändler werden in der Gewichtseinheit Tonne abgerechnet. Nimmt man beispielsweise einen Großpflasterstein der Abmessung 150 x 150 x 180 mm, so kann dieser Stein in 8 bis 10 Mosaikpflaster der Größe 4 bis 5 cm zerteilt werden. So kann mit einer Tonne Mosaikpflaster 4 -mal so viel Fläche gelegt werden wie mit Großpflaster.
Zur Vorbereitung einer Natursteinfläche gehört ebenso wie bei allen anderen Wegebelägen - die richtige, auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmte Dimensionierung des unter- und Oberbaues. Während der unterbau z.T. unabhängig von der Belagsart vorbereitet wird, muss der Oberbau auf die jeweiligen Verkehrsbelastungen abgestimmt werden. Wird keine erhöhte Scherfestigkeit der Pflastersteine verlangt, kann der Naturstein direkt in eine rund- oder gebrochenkörnige Sandbettung verlegt werden. Benötigen die Steine untereinander mehr Halt, sollte die Tragschicht gebunden sein. Hierzu reicht oftmals das Einharken von Zement (Trasszement) mit dem Mischungsverhältnis 1 : 5 bis 1 : 6. Der Zement wird trocken eingestreut und mit dem Pflastersand vermischt.
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Das Pflasterbett wird durch eine Rüttelplatte verdichtet. Hier sollte man darauf achten, dass die Verdichtung nicht zu stark ausfällt, denn sonst wird das Versetzen mit dem Hammer unnötig erschwert. Die verdichtete Bettung sollte bei Großpflaster 4 bis 6 cm, bei Mosaikpflaster 3 bis 4 cm betragen. Die Pflastersteine werden mit einem Pflasterhammer hammerfest eingeschlagen. Die Natursteine sollten direkt nach dem Setzen mindestens zu 1/3 bis 1/2 eingebunden sein . Falls Einzelflächen nicht innerhalb eines Tages fertig gestellt werden können, empfiehlt sich das |
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Abstreuen der Fläche mit dem Material der Sandbettung, bis ca. 2/3 Einbindung des Pflastersteines erreicht werden kann. Jeder Natursteinverband muss mit einer Randeinfassung versehen werden, da Natursteinpflaster keine Verbundwirkung besitzt. Bedingt durch die grobe Oberflächenstruktur einer Natursteinpflasterfläche sollte ein Gefälle zur Niederschlagswasserableitung stärker ausgebildet sein als bei glatten Platten- oder Betonsteinflächen. Es empfiehlt sich ein Quergefälle von 3 %. Bei der Anlage eines Weges sollte ein Überbogen gewählt werden. |
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Polygonalplatte Platten die unregelmäßig gebrochene Kanten haben und eine rauhe oberfläche besitzen. |
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Natursteinplatten mit einem gleichmäßigem gebrochenen Rand und einer rauhen oberfläche. |
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Natursteinplatten die Maschinell geschnitten sind unf eine glatte oberfläche haben. |
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Natursteinpalisaden sind meistens an allen seiten gebrochen. Es gibt aber auch welche wo 2 seiten geschnitten und 2 seiten gebrochen sind. |
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